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  Spezifische Chancen der Technologiemetalle

 

  • Geologische Knappheit:
    Aufgrund bekannter geologischer Resourcen und Reserven der Metalle lassen sich mit sog. Hubbert-Kurven optimistische und pessimistische Szenarien konstruieren, die allesamt andeuten, dass die jährlichen Höchstförderraten (Peaks) in wenigen Jahren erreicht sein werden.
    In den folgenden Grafiken stellen die blauen Punkte die tatsächliche Ist-Förderung der Vergangenheit dar und die farbigen Glockenkurven die möglichen Verläufe der zukünftigen Produktion.


  • "Politische" Chancen:
    60% des Indiums z.B. stammt aus China, welches bereits Exportbeschränkungen erlassen hat: Molybdän stammt zu 39% aus China (Quelle: USGS 2010). Für Gallium nennt die USGS keine expliziten länderspezifischen Produktionsdaten, als Hauptförderländer werden jedoch (neben Deutschland) China, Kasachstan und die Ukraine genannt, die nicht dem westlichen Machtblock zugerechnet werden können. In Zukunft ist demnach mit einer wachsenden politischen Abhängigkeit der mitteleuropäischen, rohstoffarmen Hochtechnologieländer zu rechnen.
  • Stark steigende Nachfrage:
    Laut der Studie Rohstoffe für Zukunftstechnologien des Bundeswirtschaftsministeriums wird die Nachfrage nach diesen Technologiemetallen aufgrund von Schlüsseltechnologien in den kommenden beiden Jahrzehnten sehr stark ansteigen. Die Nachfrage aus diesen Technologien nach Indium wird sich laut der Studie verachtfachen, die Nachfrage nach Gallium von 28 auf 603 Tonnen pro Jahr ver-21-fachen. Aus welchen Quellen diese Nachfrage befriedigt werden soll, bleibt in der Studie offen.


Spezifische Risiken der Technologiemetalle

  • Handelsspanne zwischen An- und Verkauf:
    Die Handelsspannen der von uns angebotenen Technologiemetalle liegen aktuell in der Einkaufsgemeinschaft bei
    • Indium: 5 %
    • Gallium: 6 %
    • Germanium: 6 %
    • Rhenium: 7,5 %
    Anders ausgedrückt müssen die Kurse der Metalle erst um ca. diese Prozentsätze steigen, dass die Position wieder auf dem Einstandskurs ist.
  • Kein öffentlicher und transparenter Markt:
    Für Industrie- oder Edelmetalle werden die Kurse über öffentlichen Börsen gefunden und sind jederzeit im Internet nachzuvollziehen (z.B. für Edelmetalle in Echtzeit über www.thebulliondesk.com).
    Demgegenüber werden die seltenen Technologiemetalle nur über sog. OTC-Geschäfte gehandelt ("Over the counter", frei übersetzt "über den Tresen"), d.h. nicht über Börsen. Die relativ geringen jährlichen Fördermengen der Metalle machen einen Börsenhandel unmöglich.

    Vorteile:

    • Einsparen von Börsengebühren
    • Schnelligkeit im direkten Handel
    Nachteile:
    • Fehlende Kontrolle und Aufsicht
    • Eventuell fehlende Referenzmärkte
    • geringere Markttransparenz
    • Geringere Liquidität
    (Quelle: Wikipedia)

    Kurse können z.B. auf www.minormetals.com oder auf der Homepage der Shanghai Metallbörse eingesehen werden, wobei letztgenannte Quelle nur indikativen Charakter für Europa besitzt, da Zölle, Handelsmargen oder Transportkosten nicht berücksichtigt sind.

  • Zeitweise eingeschränkte Handelbarkeit möglich:
    Da keine Börsen für die Technologiemetalle bestehen, kann nicht immer garantiert werden, dass es zu jeder Zeit Abnehmer für die Metalle gibt. So kam z.B. der Handel mit Indium beim Kursfall 2006/2007 nahezu zum Erliegen. Unsere Einkaufsgemeinschaft stellt jedoch in sich bereits einen Markt dar, d.h. möchte ein Gesellschafter Geschäftsanteile veräußern, können diese auch von anderen Gesellschaftern übernommen werden.




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