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| Indium - Gallium - Germanium - Rhenium | ||||||||||||||||||||
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Gallium wird aussschließlich als Neben- bzw. Beiprodukt bei der Gewinnung von Aluminium oder Zink gewonnen. Die Förderung in 2008 betrug lediglich 95 Tonnen. Hauptproduktionsländer sind China, Kasachstan, Ukraine und Deutschland. Das Recycling von Gallium stellt eine bedeutende Angebotserweiterung dar und wird hauptsächlich in China, den USA und Japan und durchgeführt. Laut der bereits erwähnten Studie "Rohstoffe für Zukunftstechnologien" wird sich die Nachfrage nach Gallium aufgrund bestimmter identifizierter Schlüsseltechnologien noch dramatischer entwickeln als die von Indium. Diese Schlüsseltechnologien verbrauchten in 2006 lediglich 28% der Jahresweltförderung, entspricht ca. 20 Tonnen. Bis ins Jahr 2030 wird sich die Nachfrage nur für diese Anwendungen auf dann 445 Tonnen versechsfachen. Der Hubbert-Graph am Ende dieser Seite verdeutlicht, dass es derzeit völlig unrealistisch ist, solche Angebotsmengen anzunehmen. Der überwiegende Hauptteil von Gallium wird in der Halbleitertechnik für sog. III-V Halbleiter verwendet:
Der Galliumbedarf wird sich für die Schlüsseltechnologien wie folgt entwickeln:
(Quelle: Studie "Rohstoffe für Zukunftstechnologien").
![]() Durch den Hubbert-Chart für Gallium wird klar, dass eine Ausweitung der globalen Förderung um den Faktor 6 nicht realistisch erscheint. In Zukunft darf wie bei Indium aus Anlegersicht also mit einem klaren Nachfrageüberhang gerechnet werden (d.h. Nachfrage größer als Angebot).
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Weitere Informationen zu Gallium in Kurzform finden Sie auf Wikipedia.
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