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  Produzentenverpackungen

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Für den späteren Verkauf von Metallen ist es sehr wichtig, dass erstens die Produzentenverpackungen beibehalten wurden und zweitens die Reinheiten der Metalle von Produzenten- oder Händlerseite durch chemische Analysezertifikate dokumentiert sind. Viele industrielle Abnehmer kaufen ausschliesslich Ware an, die in der Orginalverpackung des Produzenten angeboten wird (mit Banderolen, Siegeln bzw. anderweitigen Markierungen).

Die folgenden Bilder vermitteln visuelle Eindrücke vom Lager der Einkaufsgemeinschaft. Bitte klicken Sie die Bilder an, um diese vergrößert darzustellen. Gezeigt wird Indium in den Orginalverpackungen des chinesischen Produzenten Star Source.

        

Die orginale chemische Analyse des Produzenten Star Source von der in den Bildern dargestellen Charge 2010-57 können Sie hier einsehen.

Etikettiert ein Händler die Ware im eigenen Namen um, ist man im Zweifel ohne neuerliche chemische Prüfung nur in der Lage, auch an diesen bestimmten Händler zu dessen angebotenen Konditionen wieder zu verkaufen. Mit anderen Worten: Durch händlerverpackte Ware schränkt sich die spätere Handelbarkeit der Metalle sehr stark ein.

  Orginalverpacktes Gallium des
chinesischen Herstellers
Beijing Jiya.

Orginale chemische Analyse
des Herstellers
.

Die Einkaufsgemeinschaft achtet dem gegenüber streng auf orginalverpackte Metalle, deren Handelsweg und auch deren chemische Reinheit eindeutig dokumentiert sind. Dies wird durch unseren Handelspartner, die Firma Tradium GmbH in Frankfurt, sichergestellt.

Die Metalle die für unsere Gesellschafter erworben werden, haben eine Reinheit von mindestens 99,99 % (sog. "4N"-Material). Germanium, welches branchenspezifisch zusätzlich durch seinen elektrischen Widerstand spezifiziert wird, hat eine Reinheit von mindestens 99,999 % (5N) und 50 Ohm. Wir erhalten uns damit die spätere Option, an einen Händler zu verkaufen oder auch direkt und meistbietend industrielle Nachfrage bedienen zu können.

     

Für die industrielle Verwendung der Metalle sind jedoch nicht nur die Reinheiten an sich wichtig, sondern auch der Grad der Verunreinigung mit bestimmten Metallen, z.B. Quecksilber. Viele Produzenten fahren sogenannte quecksilberfreie Prozesse, um ihre Anlagen nicht mit diesem giftigen Metall zu kontaminieren. So ist am Markt z.B. günstigeres 4N-Gallium verfügbar, welches jedoch einen Quecksilberanteil von 70 ppm oder mehr aufweist (ppm = parts per million) und daher für quecksilberfreie Produktionsabläufe nicht verwendbar ist. Mit anderen Worten: Nicht überall wo 4N draufsteht, ist auch 4N drin. Wir als Einkaufsgemeinschaft achten zusammen mit Tradium auf die hohe Qualität der Produkte wie auch die spätere industrielle Verwertbarkeit. Denn nur diese gibt den Technologiemetallen ihren eigentlichen intrinsischen Wert.

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